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Wir züchten nach den VDH/FCI-Richtlinien


Überlegen Sie sich gut, ob sie einen Hund halten können.

Die ganze Familie muss mit dem Hund einverstanden sein und Zeit für den Hund haben. Die Aufnahme eines Hundes- gleich welcher Rasse- ist immer eine Verpflichtung, die man für ein ganzes Hundeleben eingeht. Zum Anschaffungspreis kommen die Haltungskosten hinzu: Futterkosten, Hundesteuer, Haftpflichtversicherung und jährliche Impfungen. Eventuell notwendige Tierarztkosten bei Krankheit oder Unfällen müssen auch einkalkuliert werden!

Die Erziehung eines Hundes ist die Pflicht des Hundehalters und Voraussetzung für den verträglichen Umgang zwischen Mensch und Hund. Der Dalmatiner/Whippet braucht keine besondere Erziehung oder Ausbildung. Mit viel Konsequenz und Geduld ist er immer ein verlässlicher Partner, der sich den meisten Lebensumständen anpasst.

Dalmatiner ist ein Laufhund / Whippet - Windhund. Deswegen braucht täglich Bewegung und kann Sie immer auf Ihren Fahrradtouren und langen Spazierwegen begleiten. Intelligent, freudig, aktiv und wendig erfüllt er die Aufgaben im Agility und Hundesport. Viele Pferdebegeisterte Menschen interessieren sich für Dalmatiner, zwischen Pferden und Dalmatiner gibt es eine eindeutige Zuneigung und ist es oft, dass Dalmatiner neben Pferden oder Ponys laufen sieht.

Dalmatiner und Whippets sind äußerst pflegeleicht. Oft schon hat sich nach Spaziergängen der Vorteil ihres selbstreinigenden kurzen Fells bestätigt. Ein Handtuch bei Regenwetter genügt um Matschspritzer zu beseitigen. Allerdings sind die kleinen kurzen weißen Härchen auf dunklen Hosen recht gut zu sehen. Da hilft eine gute Kleiderbürste und ein Turbostaubsauger. Aber, Hundehaare sind ein Problem die alle Hundehalter betrifft!

Informatives (fremdlinks): Hundefutter-richtig verstehen , Medizinische Eigenheiten des Dalmatiners 

Planen Sie den Welpenkauf sorgfältig.

Suchen Sie nur vom VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen e.v.) geschützte Zuchtstätte auf. Der VDH hat strenge Zuchtauflagen, die sich am Wohl des Hundes (weit über das hinaus, was das deutsche Tierschutzgesetz verlangt) für die Tierzucht orientieren, die den von der FCI (Federation Cynologique International)schriftlich hinterlegten Zuchtstandards entsprechen. Darüber hinaus erlassen die einzelnen Rassehundevereine Zuchtordnungen, die speziell auf die Bedürfnisse der Rasse abgestimmt sind. Die Zucht, Zuchtstätte, Zuchthündin und Welpen werden durch ausgebildete Zuchtwarte überprüft. Nur diese Welpen erhalten eine Ahnentafel mit dem Gütesiegel "VDH" und "FCI". Vorauf Sie auch achten sollten:  

  • Zuchttiere. Die Elterntiere müssen wesenfest, gesund und natürlich zur Zucht zugelassen sein. Zuchtauflagen müssen beachtet werden um möglichst im erwünschten Sinn eine Rasseverbesserung erbringen. Seriöse Züchter überlegen wochenlang, schauen sich auf Ausstellungen um, studieren die Zuchtbücher um eine Anpaarung vorzunehmen, die ihre Hoffnungen erfüllen soll.
  • Aufzucht und Prägung der Welpen. Damit ist nicht die Fütterung gemeint, sondern das Bemühen der Zuchterin um die seelische Entwicklung und optimale Förderung des Welpen während die Prägungsphase von der 4. bis zur 9. Lebenswoche.
  • Wartezeit. Manche Leute haben die Vorstellung, Züchter haben ständig Welpen "auf Lager", das ist natürlich nicht der Fall! Wenn Sie schon einen Züchter ausgesucht haben, sprechen Sie sich rechtzeitig mit ihm ab. Eine Zuchthündin darf maximal einen Wurf im Jahr haben!

Wie entsteht der Welpenpreis?

Viele wundern sich, warum im Internet Welpen für ca. 500 € angeboten werden, während ein VDH-Züchter (je nach Region) bis zu 1200 € verlangt. Mit einem „billigen“ Welpen - "kaufen" Sie meistens auch einen Tierarzt/Tierpsychologen mit! Dabei unterstützen Sie womöglich nur einen „Vermehrer“ der mit zuchtuntauglichen Elterntieren und  ohne jeder Zucht-Verantwortung Geld macht! Meistens sind solche Welpen gar nicht gechipt, nicht bzw. nicht richtig entwurmt/geimpft, mit dem minderwertigen oder falschen Futter im Keller/Scheune/Stall aufgezogen ohne optimale Prägung und sind leider nicht sozialverträglich. Dalmiwelpen haben natürlich auch keine Gehöruntersuchung (AEP).

Preis und Leistung bei VDH-Züchter?! Bedenken Sie bitte, dass eine solide und seriöse Aufzucht auch erhebliche Kosten verursacht:

  • Deckgebühr und Reise/Übernachtungs/Nebenkosten (ab 800,- bis 2000,-EUR)
  • Futterkosten Mutterhündin (TroFu, Frischfleisch, Nahrungsergänzung, Vitamine)
  • Tierarztkosten Mutterhündin (Gesundheits-Chek, Tests vor und nach der Belegung)
  • Tierarztbetreuungskosten während Tragezeit, Geburt und Welpen-Aufzucht
  • Tierarztkosten Welpen (Entwurmungen, Impfungen, EU-Pass, Erkrankungen)
  • Tierarztkosten Welpen (Chipen, Gesundheits-Chek und bei Dalmis Gehörttest)
  • Futterkosten Welpen (Welpenmilch, TroFu, Frischfleisch, Nahrungsergänzug)
  • Welpenpapiere (Wurfabnahme-, Ahnentafeln- und Zuchtbucheintragungskosten)
  • Aufzuchtsnebenkosten (Pflegeprodukte, Desinfizierungs- Putzmittel, Spielzeug)
  • Werbekosten (Homepage, Verkaufsanzeigen, Telefonkosten - bis 700,-EUR /Wurf) 

Außerdem bedenklich sind weitere Auslagen den Züchter:

  • Kosten der Mutterhündin (vom Kauf als Welpe bis zum Wurf)
  • Reisekosten und Meldegelder für Ausstellungen/Versamlungen/Züchtertage
  • Hundeschule- und Prüfungskosten, Handling- Titel und Ringtrainingskosten
  • Regelmäßige tierärztliche Kontrollen der Zuchthündin, Tests für Zuchtzulassung
  • Zwingerversicherungen und Hundesteuern
  • Allgemeine Zwinger- und Nebenkosten (Welpenhaus, Auslauf, Reparaturarbeiten)
  • Kosten für Beschädigungen durch den Welpen (Welpen knabbern an fast Allem!)
  • Betreuungs- und Verpflegungskosten von Welpen-Interessenten

Der Durchschnittspreis für einen sozialgeprägten, gesunden , geimpften, entwurmten und gechipten  Welpen, sowie beidseitig hörenden Dalmiwelpen, beträgt je nach Region 1000 - 1200 €

Welpen mit Zuchtausschließendem Fehler (je nach dem Fehler) werden etwas günstiger abgegeben. Das bedeutet keinesfalls, dass der Welpe kein vollwertiger Familienhund ist, denn  die meisten Zuchtausschließenden Fehler sind ohne jede Auswirkungen auf den betroffenden Hund.

Falls Ihnen dieser Preis hoch erscheint, bedenken Sie bitte, dass unbezahlbar sind die Kosten für den Zeitaufwand und das Engagement der Züchterin um den gesunden Welpen möglichst optimal zu sozialisieren und zu prägen:

  • Arbeitszeit bei der Aufzucht 
  • Schlaflose Nächte vor, wärend - und nach der Geburt
  • Nöte und Sorgen wenn ein Welpe oder Mutterhündin krank wird
  • Ständige Gewichtskontrolle, Krallenschnitt und Pflege bei Welpen
  • stundenlange Beobachtung (Gesundheit und Verhalten) sowie Spielzeit
  • Kennenlernen von verschiedenen Geräuschen wie Staubsauger, Rasenmäher usw.
  • Kennenlernen von unterschiedlichen Menschen und Kinder
  • Kontakt mit anderen Hunden, Artgenossen
  • Angewöhnung an Halsband
  • Vorbereitung zur Stubenreinheit

               

 


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